Chronik 1971 - 1980

Vordere Reihe von links: Helmut Henne, Wilhelm Nolte, Wilhelm Henne(Klingen), Hermann Nolte, Dirigent Reinhard Schräder, Karl Elges, Heinrich Wiegmann, Wilhelm Fricke, Wilhelm Fricke(Trift), Ernst Niebur, Karl Nolte, Karl Küster

2. Reihe von links: Hermann Nolte, Wilfried Nolte, Karl Herbold, Manfred Herbold, Werner Fricke, Eduard Henne, Dirigent Paul Brinkmann, Ferdinand Hartmann, Helmut Hill, Karl Heinz Freybott, Wilfried Klinge, Karl- Heinz Nolte

3. Reihe von links: Karl Müller, Karl Quentin, August Jäger, Karl Henne, Willi Fricke, Heinz Nolte, Ernst Wielert, Wilhelm Freybott, August Nolte

Hintere Reihe von links: Gustav Nolte, Willi Henne, Nordfried Henne, Albrecht Hartmann, Karlo Henne, Jürgen Burghardt, Alfred Elges, Oskar Herbold

Es ist eine alte Weisheit, dass die Zeit wie im Flug vergeht, so vergingen auch die 60er Jahre.
Unter der Führung von Ferdinand Hartmann wurde 1971 die neue Fahne angeschafft und geweiht und mit dem 110jährigen Jubiläum festlich begangen. In seinen Begrüßungsworten dankte der erste Vorsitzende Ferdinand Hartmann allen, die der Einladung zu dieser Fahnenweihe und Geburtstagsfeier gefolgt waren.
Seine besonderen Grüße galten den Gastvereinen aus Lippoldsberg und Uslar mit ihren Chorleitern, die mithalfen, das anschließende Freundschaftssingen zu gestalten. Weiter begrüßte er den Vorsitzenden des Solling-Sänger-Bundes, AIfred Dettmar, sowie den Bundeschorleiter H.J. Dörfel.
Niemand konnte ahnen und wissen, sagte Hartmann, dass der Verein 110 Jahre seine Existenz erhalten und auch fördern konnte. Das sei nur möglich gewesen, weil sich in schweren Zeiten immer wieder junge Leute fanden, die mit Liebe und Begeisterung um das deutsche Lied dem Verein die Lebenserhaltung gaben.
So rief Hartmann aus, auffordernd an die Jugend:

"Kommt zu uns, erfreut euch am deutschen Lied und Chorgesang, damit auch in Zukunft unsere Kinder unseren eingeschlagenen Weg weitergehen können".

Neben alljährlichen Liederabenden und den traditionellen Wintervergnügen brachte die Begegnung mit unserem ehemaligen Dirigenten Karl-Hans Burghagen und dem gemischten Chor Unterrieden wieder Aufwind in unseren Verein.

Der Liederabend 1977 in Unterrieden war der Beginn einer neuen Freundschaftbande mit dem Kirschendorf.
Der Chor Unterrieden schenkte dem M.G.V. eines seiner Lieblingslieder "Aus der Traube in die Tonne", welches auch in unserem Verein zu einem gern gesungenen Lied wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung am 6.Jannuar.1979 fand ein Generationswechsel statt, indem mit Jürgen Burghardt ein junger Sangesbruder einstimmig an die Spitze des Vereins gewählt wurde. Der von einem Sangesbruder gemachte Vorschlag, neuen Sängern eine Probezeit einzuräumen, d.h. sie sollten Gelegenheit haben sich in unserem Verein einzuleben, um sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung für oder gegen eine Mitgliedschaft zu entscheiden, wurde angenommen.
Im Jahre 1979 verpflichtete der M.G.V. den Dirigenten Willi Schulze, der sich als absoluter Glücksgriff erwies.
Mit ihm war eine stetige Aufwärtsentwicklung, sowohl im Niveau, als auch in der Zunahme an aktiven Sängern, zu verzeichnen.
Diese Veränderungen hatten zur Folge, dass sich zahlreiche junge Männer dem Verein anschlossen.
Wunsch des neuen 1. Vorsitzenden war es, 40 aktive Sänger im M.G.V. zusammen zu bringen.
Erreicht wurde dieses Ziel 1984. Allein 1980 wurden 8 neue Sänger in den Verein aufgenommen.